die 10 erfolgreichsten BEATLES cover versionen

Die Chart-Historie der Beatles in den USA ist beispiellos: Mit insgesamt 20 Nummer-eins-Hits hält die Gruppe einen bis heute unangefochtenen Rekord. Ein einsamer Höhepunkt war das Jahr 1964, als sie zeitgleich die gesamten Top 5 der Billboard-Charts besetzten – zudem gelang es ihnen gleich zweimal, sich an der Spitze selbst abzulösen.

Angesichts dieser Dominanz überrascht es kaum, dass zahlreiche andere Interpreten ihr Glück mit Coverversionen versuchten. Die folgende Zusammenstellung präsentiert jene Beatles-Interpretationen, die in den Billboard Hot 100 die höchsten Platzierungen erzielen konnten.

1. Lucy in the Sky with Diamonds – Elton John (US #1, 1975)
Elton Johns Version des Beatles-Klassikers entstand unter Beteiligung von John Lennon, der hier unter Pseudonym Gitarre spielte. Die Aufnahme klingt deutlich ausarrangierter als das psychedelische Original und ist bis heute die erfolgreichste Beatles-Coverversion in den USA – sie stand zwei Wochen lang auf Platz 1 der US-Charts im Jahr 1975.


2. Medley – Stars on 45 (US #1, 1981)
Dieses Hit-Medley der niederländischen Studioformation Stars on 45 kombinierte mehrere Beatles-Songs in Disco-Beat-Manier. Der clevere Mix traf den Zeitgeist perfekt und schaffte es tatsächlich für eine Woche auf Platz 1 der US-Charts im Jahr 1981.


3. Fool on the Hill – Sergio Mendes & Brasil ’66 (US #6, 1968)
Die Bossa-Nova-Version von Sergio Mendes verleiht dem Song eine elegante, sommerliche Leichtigkeit. Mit ihrem luftigen Easy-Listening-Sound erreichte die Aufnahme Platz 6 in den US-Charts im Jahr 1968.


4. I Saw Him Standing There – Tiffany (US #7, 1988)
Teen-Pop-Star Tiffany interpretierte den frühen Beatles-Rocker im Stil der späten 80er neu. Die Version brachte frischen Glanz in den Klassiker und landete auf Platz 7 der US-Charts im Jahr 1988.


5. You Won’t See Me – Anne Murray (US #8, 1974)
Die kanadische Sängerin Anne Murray machte aus dem Beatles-Song eine überzeugende straff arrangierte Pop-Rocknummer, die sogar von John Lennon gelobt wurde. Ihre Version wurde besonders im Radio erfolgreich und erreichte Platz 8 der US-Charts im Jahr 1974.


6. Got to Get You into My Life – Earth, Wind & Fire (US #9, 1978)
Die Funk- und Soulband Earth, Wind & Fire verwandelte den Beatles-Titel in einen energiegeladenen Groove-Track. Mit messerscharfen Bläsersätzen und funky Feeling schaffte es die Version, die auch Teil des Sgt. Pepper-Films war, auf Platz 9 der US-Charts im Jahr 1978.


7. You’ve Got to Hide Your Love Away – The Silkie (US #10, 1965)
Die Folk-Gruppe The Silkie blieb stilistisch nah am Original, setzte aber auf mehrstimmigen Gesang. Unterstützt von Mitgliedern der Beatles selbst (John produzierte, Paul spielte Gitarre, George Tamburin), erreichte die Aufnahme Platz 10 der US-Charts im Jahr 1965.


8. We Can Work It Out – Stevie Wonder (US #13, 1971)
Stevie Wonder gab dem Song einen völlig neuen Charakter: mit Clavinet, Soul-Groove und seiner markanten Stimme. Seine Version kam auf Platz 13 der US-Charts im Jahr 1971.


9. Oh Darling – Robin Gibb (US #15, 1978)
Robin Gibb interpretierte den Beatles-Song emotional und mit viel Pathos. Seine Solo-Version war Teil des Soundtracks zum Sgt. Pepper-Film. der damals, anders als die Songs daraus (vgl. Platz 6), gnadenlos floppte. Robin erreichte Platz 15 der US-Charts im Jahr 1978.


10. Here Comes the Sun – Richie Havens (US #16, 1971)
Folk-Musiker Richie Havens verlieh dem Song eine warme, erdige Note mit akustischem Gitarrensound. Seine Interpretation schaffte es auf Platz 16 der US-Charts im Jahr 1971.

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